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Unsere Themen im Juni


Kürzere Kündigungsfrist in der Probezeit – klar und deutlich?

Vom Arbeitgeber vorformulierte Verträge müssen klar und deutlich ausgestaltet sein, denn sie gelten als Allgemeine Geschäftsbedingungen und müssen im Streitfall einer Klauselkontrolle standhalten können. Welche Kriterien herangezogen werden und wie genau der Arbeitsvertrag analysiert wird zeigt das Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 23.03.2017 (Az.: 6 AZR 705/15).

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Der Chef „Psychopath“ oder „Arsch“ - Was führt zur Kündigung?

Das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein entschied mit Urteil vom 24.01.2017 (Az.3 Sa 244/16), dass die Bezeichnung des Chefs als „Arsch“ eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen kann. Die Linie der Instanzgerichte ist in Fragen der verhaltensbedingten Kündigung wegen Beleidigung zwar nicht gerade einheitlich, doch im Hinblick auf bisherige Urteile ist dieses doch recht streng ausgefallen.

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Berechnung der Urlaubstage bei unterjähriger Veränderung der Arbeitszeit – Zickzackkurs der Rechtsprechung

Es ist gesetzlich nicht geregelt, welche Auswirkungen eine unterjährige Änderung der Arbeitszeit auf den Urlaubsanspruch hat. Nach der ursprünglichen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) war bei einer Änderung der Arbeitszeit auf weniger oder mehr Arbeitstage einer Kalenderwoche die Dauer des dem Arbeitnehmer zustehenden Urlaubs entsprechend zu kürzen. Auf diese Weise werde gewährleistet, dass jeder Arbeitnehmer am Jahresende die gleiche Anzahl von arbeitsfreien Wochen habe.

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